Lauffenmühle GmbH & Co.KG
Kadelburgerstraße 11 / D - 79787 Lauchringen
Telefon: +49 77 41 602 0 / Fax: +49 77 41 602 388
Logo Lauffenmühle
Textile Innovation
von der Faser 
bis zum Gewebe

Gewebe für Berufs-, Schutz- und CI-gerechte Unternehmensbekleidung

Über 180 Jahre Erfahrung in textiler Produktion

Tradition und Innovation

Lauffenmühle

,,Die Lauffenmühle putzt der Welt die Nase" - so betitelte die örtliche Presse in den 70-er Jahren einen Artikel über das Unternehmen - in jener Zeit ein Großbetrieb mit über 2000 Mitarbeitern. Ältere Textiler und ehemalige Mitarbeiter kennen auch noch die ‚Hoch-Zeiten‘ des Unternehmens hinsichtlich Denim oder Cord, denn bis 2009 produzierte Lauffenmühle neben Geweben für Berufsbekleidung auch Gewebe für die Modebranche in großem Umfang.

Lauffenmühle gilt als einer der ältesten Textilbetriebe in Deutschland, denn bereits seit 1834 werden am Ufer der Wutach in Lauchringen Textilien produziert. Heute hat sich das vollstufige Textilunternehmen auf die nachhaltige Produktion von Geweben für klassische Arbeitskleidung, für den Krankenhaus- und Pflegebereich, sowie für Persönliche Schutzausrüstung spezialisiert, auch Gewebe für CI-gerechte Unternehmens-bekleidung bilden einen Teil des Sortiments.

Das vollstufige Textilunternehmen mit Spinnerei, Weberei und Veredelung in Deutschland produziert an den beiden Standorten in Lauchringen und Lörrach im Dreiländereck D-A-CH, also mitten im Herzen Europas.

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Vollstufige Produktion

"Made in Germany"

Seit 1834, dem Gründungsjahr als Textilunternehmen, hat sich das Unternehmen kontinuierlich zum hochmodernen vollstufigen Textilunternehmen entwickelt. Lauffenmühle hat sich auf die Herstellung von Geweben für Berufs- und Unternehmensbekleidung sowie für Schutzkleidung spezialisiert. Durch konsequente Entwicklungsarbeit sowie aufgrund permanenter Investition in neue Produktions-Technologien und aktiver Kooperation mit renommierten Forschungsinstituten und führenden Hochschulen steht Lauffenmühle heute für textile Innovation. Aufgrund seiner gewachsenen Organisation und eingebettet in eine solide Infrastruktur bekennt sich Lauffenmühle mit seiner vollstufigen Produktion zum Standort Deutschland.

Auch die Nähe zu europäischen Kunden, zu relevanten Forschungseinrichtungen sowie zu vielen Lieferanten spielt eine entscheidende Rolle. Als einer der führenden europäischen Hersteller hochwertiger Garne und Gewebe produziert Lauffenmühle daher ausschließlich in Deutschland an zwei Standorten: Lauchringen (Hauptsitz mit Spinnerei, Weberei & Verwaltung) und Lörrach (Veredlung). Darüber hinaus sind gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft, den Lauffenmühle in Deutschland optimal erfüllt sieht. Und - nicht zuletzt fühlt sich das Unternehmen genau richtig platziert im Dreiländereck D-A-CH am Fuße des Südschwarzwaldes – mitten im Herzen Europas.

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Nachhaltigkeit

Der europäische Markt für Berufs- und Schutzbekleidungs-Gewebe ist hart umkämpft, auch durch asiatische Importe. Wir differenzieren uns, indem wir die bereits traditionell strategisch verankerte Nachhaltigkeitsphilosophie - besonders hinsichtlich unserer Produktpolitik - noch konsequenter umsetzen.

Seit 2000: Umwelt-Managementsystem ISO 14001 | Seit 2009: Energie-Managementsystems: EN 16001 / ISO 50001. Generell: Wärme-Rückgewinnung, Abfall-Reduzierung und -Recycling, Nutzung von Wasserkraft für CO2-freie Stromerzeugung und produktionsseitig effiziente Abwasser-Nutzung.

Konsequent durchdachte Umweltverantwortung

Produktseitig stellen wir uns bereits seit 2008 den sehr hohen Anforderungen des internationalalen bluesign®-Standards der Textilindustrie und Zertifizierung all unsere Textilien entsprechend Öko-Tex Standard 100, Produktklasse 1 (sog. ‚Baby-Klasse‘).

Verfahrensseitig haben wir bereits 2014 von C8-Chemie auf C6-Chemie umgestellt.

Einsatz nachhaltiger Rohstoffe: U.a. Lyocellfasern (Tencel® by Lenzing) aus dem Holz nachhaltig bewirtschafteter Plantagen; Fairtrade-Baumwolle; Recyceltes Polyester; bei neuen Cradle-to-Cradle zertifizierten Textilien ersetzen wir konventionelles Polyester durch eine modifizierte Variante, die sicher ist für biologische Kreislaufführung.

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Kreislauffähige Produkte

Entsprechend unserer Vision, der Textilbranche innovativ und nachhaltig hergestellte Produkte bereit zu stellen, halten wir die Zeit reif für Textilien, die kreislauffähig sind. Wir haben daher Gewebe entwickelt, die dem nachhaltigen Cradle to Cradle – Prinzip entsprechen: sie können nach einem langen Produktlebenszyklus schadstofffrei wieder in den biologischen Kreislauf zurück geführt werden.

Cradle to Cradle® bedeutet: Keinen Abfall mehr zu generieren …

Das Prinzip folgt dem Grundsatz endlosen Kreislaufführung aller eingesetzten Materialien ohne jegliches Downcycling: „Closing the Loop“. Für die Textilien haben wir uns - gegen den technischen - für den biologischen Kreislauf entschieden.

Produkte entsprechend dem Cradle to Cradle® Standard sind sicher für biologische Kreislaufführung: Weder Textil-Fasern noch eingesetzten Chemikalien, z.B. Farbstoffe, Schlichtemittel etc. hinterlassen nach Rückführung in den biologischen Kreislauf schädliche Rückstände!

Nach Rückführung in den biologischen Kreislauf bilden die Textilien den Nährstoff für Mikro-Organismen und damit für neues Leben, Anbau von Nahrungsmitteln etc.

Gerne präsentieren wir Ihnen unsere Innovationen zur Messe A+A (Arbeitsschutz + Arbeitssicherheit), die vom 17. bis 20. Oktober 2017 in Düsseldorf stattfindet. Sie finden uns in Halle 3 am Stand Nr. 3/E63 - wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Qualität bis in die kleinste Faser

Unternehmens-, Produkt-, & Rohstoff-Zertifizierungen

Produkt-Zertifizierungen

Der Internationale bluesign® Standard für die Textilindustrie ist die Lösung für eine nachhaltige Herstellung von Textilien. Es schliesst umweltbelastende Substanzen von Anfang an aus dem Fertigungsprozess aus, legt Richtlinien fest und kontrolliert deren Einhaltung für eine umweltfreundliche und sichere Produktion. Dadurch wird einerseits sichergestellt, dass das textile Fertigprodukt strengsten Verbraucherschutzanforderungen weltweit standhält. Andererseits gibt es dem Konsumenten das Vertrauen, ein nachhaltig hergestelltes Produkt zu erwerben.

STANDARD 100 by OEKO-TEX® ist ein weltweit einheitliches, unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte aller Verarbeitungsstufen sowie verwendeter Zubehörmaterialien.

  • Produktklasse I:
    Artikel für Babys und Kleinkinder bis zu 3 Jahren (Unterwäsche, Strampler, Bekleidung, Bettwäsche, Frottierwaren etc.)
  • Produktklasse II:
    Hautnah verwendete Artikel (Unterwäsche, Bettwäsche, T-Shirts, Strümpfe etc.)
  • Produktklasse III:
    Hautfern verwendete Artikel (Jacken, Mäntel etc.)
  • Produktklasse IV:
    Ausstattungsmaterialien (Vorhänge, Tischdecken, Polstermöbelbezüge etc.)

Cradle to Cradle® bedeutet übersetzt „Von der Wiege zur Wiege“ und beschreibt die sichere und potentiell unendliche Zirkulation von Materialien und Nährstoffen in Kreisläufen.

Es ist ein Designkonzept, das die Natur zum Vorbild hat. Alle Produkte werden nach dem Prinzip einer potentiell unendlichen Kreislaufwirtschaft konzipiert. Nach ihrem Gebrauch landen die Materialien wieder beim Produzenten, können in den technischen oder biologischen Kreislauf zurück geführt werden - die Wertschöpfungskette wird also vom Rohstoff bis zum Verbleib des Produkts betrachtet.

In dem von Lauffenmühle gewählten biologischen Kreislauf zirkulieren Verbrauchsgüter, die nach ihrem Gebrauch schadstofffrei in diesen zurückgeführt werden können. Sie werden zu Kompost oder anderen Nährstoffen, aus denen neue Produkte entstehen. Der Abfall eines alten Produktes wird so zur „Nahrung“ für ein neues Produkt.

Unternehmens-Zertifizierungen

Eine Zertifizierung nach der Qualitätsmanagement-system-Norm ISO 9001 bildet die Basis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des unternehmensinternen Qualitätsmanagementsystems (QMS). Sie legt die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest, die von Unternehmen umzusetzen sind, um Kundenanforderungen sowie Anforderungen an die Produktqualität zu erfüllen. Das  QM-Systems ermöglicht zum Beispiel:

  • Die Transparenz betrieblicher Abläufe
  • Erzielung höherer Kundenzufriedenheit
  • Senkung von Fehlerquote und somit Kosten

Das prozessorientierte QM-System begleitet alle wesentlichen betrieblichen Prozesse und stellt diese auf den Prüfstand. Dadurch können auch bei guten Organisationen Optimierungsmöglichkeiten aufgedeckt werden.

Die ISO 14001 Umwelt-managementsystem-Norm ist der weltweit akzeptierte und angewendete Standard für Umweltmanagementsysteme. Die Norm wurde zuletzt im Jahr 2015 novelliert. Sie legt Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest, mit dem eine Organisation ihre Umweltleistung verbessern, rechtliche und sonstige Verpflichtungen erfüllen und Umweltziele erreichen kann. Die zentralen Elemente der ISO 14001 sind:

  • Planung:
    Festlegung von Umweltzielen und entsprechenden Maßnahmen, Zuständigkeiten und Verfahrensweisen;
  • Durchführung:
    Umsetzung der festgelegten Maßnahmen und Verfahrensweisen;
  • Kontrolle:
    Überprüfung der Zuständigkeiten und Verfahrensweisen sowie der Maßnahmen im Hinblick auf die Umweltziele und die Umweltleitlinien (sog. „Umweltpolitk“) der Organisation;
  • Verbesserung:
    Anpassung der Zuständigkeiten, Verfahren und Maßnahmen sowie ggf. auch der Umweltziele und Umweltleitlinien

Ziel eines Energie-managementsystems nach ISO 50001 ist die kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung ("energy performance") eines Unternehmens. Der Standard beschreibt die Anforderungen an ein Unternehmen, um ein Energiemanagementsystem einzuführen, zu betreiben und kontinuierlich zu optimieren. Gelingt die Umsetzung dieses systematischen Ansatzes, verbessert ein Unternehmen seine energiebezogene Leistung, erhöht seine Energieeffizienz und optimiert gleichzeitig seine Energienutzung.

Rohstoff-Zertifizierungen

Das Fairtrade-Siegel für Baumwolle steht für Rohbaumwolle, die fair angebaut und gehandelt wurde. Die Baumwolle in Textilien, die dieses Siegel tragen, ist zu 100 Prozent Fairtrade-zertifiziert. Der Weg der im Endprodukt verarbeiteten Rohbaumwolle ist direkt bis zum Ursprung zurück verfolgbar. Das heißt, die fair gehandelte Baumwolle kann in jeder Phase der Produktion und Verarbeitung von konventioneller Baumwolle getrennt weiterverarbeitet werden. Das Baumwoll-Siegel findet man beispielsweise auf Kleidungsstücken, Geschirr- und Handtüchern, Bettwäsche, Berufskleidung oder auch Taschen.

Die Fairtrade-Programme für Kakao, Zucker und Baumwolle bringen Fairtrade-Produzenten und am Kauf dieser Rohstoffe interessierte Unternehmen zusammen. Im Unterschied zum klassischen Fairtrade-Siegel geht es in den Programmen um fairen Rohstoffeinkauf und nicht um die Zusammensetzung und Zertifizierung einzelner Produkte. So können Unternehmen umfangreiche Abnahmeverpflichtungen für einen oder mehrere Rohstoffe mit Fairtrade-Kleinbauernorganisationen eingehen, die die Hersteller dann innerhalb ihres Sortiments oder unternehmensweit verwenden. Das bringt höhere Absätze für Fairtrade-Kleinbauern, und mehr Fairtrade-Prämieneinnahmen zugunsten von Bäuerinnen, Bauern und ihrem Umfeld. Das Fairtrade-Programm für Baumwolle konzentriert sich auf die Menschen ganz am Anfang der textilen Wertschöpfungskette: Die Bäuerinnen und Bauern, die die Baumwolle anbauen und ernten und meist nicht einmal genug verdienen, um ihre eigenen Produktionskosten zu decken. Unternehmen kaufen eine vereinbarte Menge Baumwolle zu Fairtrade-Bedingungen ein und verwenden diese über ihre gesamte Produktion oder in bestimmten Kollektionen. Die Fairtrade-Baumwolle muss nicht von konventioneller Baumwolle getrennt werden.

Teilnehmende Unternehmen dürfen über ihre Unternehmenskommunikation (Website, Nachhaltigkeitsbericht) auf die Programme hinweisen, wenn sie einen bestimmten Anteil der Gesamtbaumwolle fair einkaufen.

Recyceltes Polyester: Zwar kommen auch in der Natur Polyester vor, doch heute versteht man unter Polyester eher eine große Familie synthetischer Polymere (Kunststoffe), zu denen die viel verwendeten Polycarbonate (PC) und vor allem das technisch wichtige, thermoplastische Polyethylenterephthalat (PET) gehören. Plastikflaschen beispielsweise bestehen aus dem Kunststoff Poly-Ethylen-Terephthalat (PET). Der Grundstoff Polyester wird aus Öl gewonnen, einem Rohstoff, der zunehmend knapper und teurer wird. Aus Plastikflaschen, die nicht mehr zu befüllen sind, wird daher auch Kleidung gefertigt. Dazu werden die Flaschen gewaschen, sortiert und zu so genannten PET-Flakes verarbeitet – eine Form, die für den Transport günstiger ist. Der so entstandene Sekundärrohstoff wird zermahlen und erhitzt. Dann wird der geschmolzene Kunststoff im Spritzdüsenverfahren in Fäden gezogen, die anschließend zu Fasern verwoben werden. Das gewonnene Material wird zum Beispiel häufig zu synthetischem Webpelz verarbeitet, besser bekannt unter dem englischen Namen "Fleece", zu Deutsch: Flausch. Aus dem recycelten Material können aber natürlich auch andere Textilien hergestellt werden.