REACh


Information zur neuen europäischen Chemikalienverordnung REACh:

Am 1. Juni 2007 ist die neue europäische Chemikalienverordnung REACh in Kraft getreten. REACh, das steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese neue EG-Verordnung zentralisiert und vereinfacht das Chemikalienrecht europaweit.

 

Die Registrierungsfristen sind an die Mengen pro Hersteller/Importeur geknüpft. Das bedeutet konkret:

 

  • Die Registrierungsfrist für hochvolumige Stoffe ab 1000 t/a, CMRs ab 1 t/a und umweltgefährliche Stoffe mit Einstufung N, (R50-53) ab 100 t/a endet 3,6 Jahre nach In-Kraft-Treten (d.h. am 1.12.2010).
  • Für Stoffe ab 100 t/a endet die Registrierungsfrist 6 Jahre nach In-Kraft-Treten (1.6.2013).
    Für Stoffe unter 100 t/a endet die Registrierungsfrist 11 Jahre nach In-Kraft-Treten (1.6.2018).

 

Eine Bestätigung, dass alle Chemikalien/Zubereitungen - die von uns für Ihre Produkte zum Einsatz kommen - gem. REACh registriert bzw. zugelassen sind, kann von uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgegeben werden, denn zum einen liegt die Liste mit den zulassungspflichtigen Stoffen noch nicht vor und zum anderen sind unter REACh nach Tonnage gestaffelte o.g. Registrierungsfristen vorgesehen.

 

Detaillierter bedeutet dies hinsichtlich des aktuellen Umsetzungsstandes in unserem Hause:
Die REACh-Verordnung, die in jedem Land der EU seit dem 01.06.2007 direkt wirksam ist, richtet sich primär an die Hersteller von Stoffen, die diese in bestimmter zeitlicher Staffelung registrieren lassen müssen. Diese zeitlichen Fristen gehen bei kleinvolumigen Stoffen bis zum 01.06.2018. Aufgrund dieser langen Frist kann heute niemand sagen, ob wirklich alle derzeit auf dem Markt befindlichen Stoffe registriert werden, so dass auch wir in diesem Punkt auf die Informationen unserer Lieferanten angewiesen sind. Insofern liegen noch keine Registrierungen oder Zulassungen durch unsere Lieferanten aus der chemischen Industrie vor. In Anbetracht dessen können wir also noch keine verbindlichen Aussagen darüber machen, ob wir alle Chemikalien, die wir zur Zeit einsetzen, weiterhin bekommen werden.

 

Derzeit setzen wir uns dafür ein, dass alle von uns verwendeten Stoffe fristgerecht vorregistriert werden, so dass diese bis zum Auslaufen der Registrierpflichten weiterhin eingesetzt werden können. Nach bisherigen Aussagen unserer Lieferanten gehen wir auch davon aus, dass alle Stoffe vorregistriert werden. Über eventuelle Veränderungen werden wir Sie auf zeitnah informieren, sobald uns Informationen aus der Lieferkette vorliegen und ggf. geeignete Maßnahmen mit Ihnen absprechen.

 

Unsere Fachleute aus den Bereichen Umwelt und Qualitätsmanagement sind sich ihrer Verantwortung für die an Sie gelieferten Produkte bewusst und werden im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht alle notwendigen Maßnahmen treffen, um Sie auch weiterhin mit hoch qualitativer Ware zu beliefern. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

REACh: Online-Information durch BAuA


Einrichtung eines REACh-Helpdesk durch die nationale Auskunftsstelle bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Nicht nur zur REACh-Verordnung, sondern auch zu Themen wie Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (Stichwort GHS) informiert die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ab sofort. Auch Anfragen, tel. oder per Fax, können dort gestellt werden: www.reach-clp-helpdesk.de

 

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